Terror und Trauma

Thomas Elsaesser, Terror und Trauma: Zur Gewalt des Vergangenen in der BRD (Berlin: Kadmos Kulturverlag, 2007), 224 p

Book coverDie Bundesrepublikanische Geschichte ist geprägt von der Aufarbeitung der traumatischen Kriegserlebnisse und -verbrechen. Diese Aufarbeitung ist in unterschiedlicher Weise geleistet worden und sie bildet das Thema dieses Buches. Eine Antwort ist bis zu ihrer Selbstauflösung am 20. 4. 1998 die RAF, die Thomas Elsaesser in einem Kapitel vor der Folie des Antigone-Mythos interpretiert. Dabei geht es ihm nicht darum, den Mythos RAF ein weiteres Mal heraufzubeschwören und somit zu entpolitisieren, sondern um ihre Bedeutung bis heute aufzuzeigen. Als weiterer Untersuchungsgegenstand bietet sich das Kino als primäres Medium der Aufzeichnung an, scheint es doch so, als ob im 20. Jahrhundert nichts geschah, ohne dass es von einer Kamera aufgezeichnet wurde.

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Hollywood Heute

Thomas Elsaesser, Hollywood Heute (Bertz + Fischer, 2009) 272 pp.

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Das amerikanische Kino als globale Unterhaltungsindustrie hat sich seit den 70er Jahren immer wieder erneuert. Motor und Symbol der wiedererstarkten Macht Hollywoods ist der "Blockbuster", ein umfassend vermarktetes, multifunktionales Spektakel. Doch Filme wie CHINATOWN, PULP FICTION oder MEMENTO und viele andere stehen auch für Erfindungsreichtum und Experimentiergeist und bezeugen die kreative Glaubwürdigkeit ihrer Regisseure. Aber wissen wir eigentlich, was diese Filme bedeuten? Vielleicht kann uns das Hollywood-Kino Dinge über unsere zeitgenössische Welt mitteilen, die die anderen Künste aus dem Blick verloren haben. Dieses Buch bietet einen neuen Zugang zum populären amerikanischen Film der letzen 25 Jahre. Eine genaue Lektüre der Erzählformen, der stilistischen Muster und filmischen Referenzen, der Handlungen und Motive der Protagonisten liefert überraschende Ergebnisse.

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Filmtheorie: Zur Einführung

Thomas Elsaesser mit Malte Hagener, Filmtheorie: Zur Einführung (Junius Verlag, 2011) 247pp.

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Die Filmtheorien, die seit der Entstehung des Kinos am Ende des 19. Jahrhunderts entwickelt wurden, lassen sich als eine Reihe von Metaphern, Konzepten und Begriffsfeldern verstehen, die sich auf den Körper des Zuschauers und dessen taktilen, epistemologischen, sensomotorischen und perzeptuellen Oberflächen und Wahrnehmungsarten beziehen. Für die 'klassische Filmtheorie' (etwa seit 1945) lassen sich sieben Entwicklungsstufen ausmachen, die in dieser Einführung entfaltet werden und denen die jeweils dominante Form des Kinos der betreffenden Epoche entspricht. Neben dem historisch-analytischen Überblick über die entscheidenden theoretischen Positionen schließt dieser Einführungsband also auch eine Re-Klassifikation der Filmgeschichte seit 1945 anhand des Körpers des Zuschauers ein.

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Der Neue Deutsche Film

Thomas Elsaesser, Der Neue Deutsche Film (Munich: Heyne, 1994) 386 pp.

book coverEine umfassende Dokumentation ueber den deutschen Film der Nachkriegszeit. Vor allem die Zeit nach 1963, als Opas Kino von 23 jungen deutschen Filmemachern im Oberhausener Manifest zu Grabe getragen wurde, bildet den Schwerpunkt in Thomas Elsaessers scharfsinniger Analyse. Mit zahlreichen seltenen Fotos, Kurzbiographien der Regisseure und Filmographien der vorgestellten Filme.

Der zweite Atem des Kinos

Thomas Elsaesser, Jean-Francois Lyotard and Edgar Reitz,  Der Zweite Atem des Kinos (Munich: Verlag der Autoren, 1996) 160 pp.

book coverWelche Bilder und welche Geschichten erwarten uns im nächsten Jahrtausend? Das Kino hat schon immer aus dem Vorrat seiner künstlerischen Vorfahren geschöpft: der Kunst, dem Theater und der Literatur. Speziell seine eigenen Mythen hat der Film zunehmend zum Thema gemacht: Formen und Motive der Kino-Eltern wurden mit neuem Leben erfüllt und in aktuellen Zusammenhängen erprobt. Gerade heute scheinen solche »Renaissancen«, dieser »zweite Atem«, ein mehr als brauchbarer Weg ins zweite Jahrhundert des Kinos zu sein.

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Das Weimarer Kino

Thomas Elsaesser, Das Weimarer Kino: aufgeklärt und doppelbödig (Berlin: Vorwerk8, 1999), 386 pp.

book coverAus dem Englischen von Michael Wedel. Thomas Elsaesser versucht mit seiner Studie in fünf Kapiteln, einen neuen Blick auf das Weimarer Kino zu werfen. Von Klassikern wie "Das Cabinet des Dr. Caligari", mit dem die kurze Epoche des expressionistischen Films in Deutschland beginnt, über Murnaus "Nosferatu" bis hin zu "Metropolis" werden Einblicke in die gestalterischen und stilprägnanten Entwicklungen des deutschen Films der 20er und 30er Jahre gegeben. Weiter stellt der Autor Produktionen, Regisseure, Drehbuchautoren und Filmarchitekten der Avantgarde und deren Einfluss auf den Film noir in der Filmgeschichte vor.

Rainer Werner Fassbinder

Thomas Elsaesser, Rainer Werner Fassbinder (Berlin: Bertz Verlag, 2001), 396 pp.

book coverRainer Werner Fassbinder gilt als der bedeutendste Regisseur des deuschen Kinos nach dem Zweiten Weltkrieg. Während die bisherige Literatur zu Fassbinder sich vor allem dem "maßlosen" Leben des ungemein produktiven Filmemachers verschrieben hat, stehtin diesem Buch sein Werk im Zentrum: Thomas Elsaesser, einer der international renommiertesten Filmhistoriker, analysiert Fassbinders Filme als ebenso klarsichtige wie kritische Chronik der Bundesrepbulik und ihrer Vorgeschichte.

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Metropolis

Thomas Elsaesser, Metropolis (Hamburg: Europe Verlag, 2001) 112 pp.

book coverMetropolis (1925) is a monumental work. When it was made it was Germany's most expensive feature film, a canvas for director Fritz Lang's increasingly extravagant ambitions (it took sixteen months to film). Lang, inspired by the skyline of New York, created a whole new vision of cities. One of the greatest works of science fiction, the film also tells human stories about love and family.

In this book, Thomas Elsaesser explores the cultural phenomenon of Metropolis: its different versions (there is no definitive one), its changing meanings, its role as a storehouse or database of the 20th century.

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Kino der Kaiserzeit

Thomas Elsaesser and Michael Wedel (eds.), Kino der Kaiserzeit (Munich: text + kritik, 2002), 430pp.

book coverDas erste Vierteljahrhundert der deutschen Filmgeschichte stand lange im Schatten der berühmten Klassiker der zwanziger Jahre. Erst im Zuge des jüngst wieder erwachten Interesses am frühen Kino hat auch die Frühzeit des deutschen Films an Profil zurückgewonnen. Als eigenständige filmhistorische Epoche betrachtet, erscheint sie heute für ein Verständnis aller späteren Entwicklungen von zentraler Bedeutung.

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Filmgeschichte und frühes Kino

Thomas Elsaesser,  Filmgeschichte und frühes Kino (Munich: edition text + kritik, 2002), 346 pp.

book coverDer Band setzt sich mit den revisionistischen Konzepten der New Film History auseinander und diskutiert die Legitimationszwänge, denen sich die deutsche Filmgeschichtsschreibung ausgesetzt sieht. Die Kapitel beschäftigen sich u. a. mit den Technikentwürfen Edisons und der Brüder Lumière, zeichnen den ökonomischen Wandel des Films von einer Varieté- und Jahrmarktsattraktion zu einer kapitalistisch organisierten Industrie nach und widmen sich eingehend der Entstehung narrativer Kontinuität und filmischer Subjektivität. Abschließend wird die Brücke geschlagen zum Medienwandel unserer Tage.

Thomas Elsaesser • Reguliersgracht 20 • 1017 LR Amsterdam, The Netherlands • Email: elsaesser@uva.nl
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